// Neues Spielzeug: Kodak M753 und Motorola Motofone F3

Endlich habe ich mir mal eine neue Digicam für alltägliche Schnappschüsse gegönnt, welche die absolut veraltete Fuji Finepix 1300 ablöst. Die Wahl viel auf eine Kodak M753. Das Ding ist perfekt für mich, ich bin nämlich ein fotografischer n00b – muss also einfach zu bedienen sein, sollte dennoch schöne Schnappschüsse abliefern und nicht mehr als 100€ kosten. Besonders informiert habe ich mich vor dem Kauf zwar nicht, ich bin bis jetzt aber zurieden damit. Der Li-Ionen-Akku hält ewig und kann über das mitgelieferte Ladegerät oder per USB geladen werden, zahlreiche einfach zu bedienende Funktionen/Profile und eine ziemlich gute Automatik, wenn es darum geht mit schwierigen Lichtverhältnissen umzugehen lassen selbst mich brauchbare Bilder machen. Einen KLIC-7001-Zusatzakku gibt es ebenfalls sehr günstig, sofern man da nicht das Original von Kodak kauft. Flach, leicht und schön anzusehen ist die M753 auch noch – was will man mehr? Ok, vielleicht 'nen Sucher… ;-)

Dann gab es noch ein Motorola Motofone F3 zusammen mit einem Congstar Prepaid-Tarif, weil ich für Impressumsangaben etc. unbedingt noch eine neue Nummer wollte – günstiger kommt man wohl an kein neues Mobiltelefon, das so flach und leicht ist.

Und hier noch ein paar Pics dazu (aber keine Angst, die M753 macht normal deutlich bessere Aufnahmen – sind halt für das Blog zugeschnitten und hier im Raum ist wirklich so komisches Licht wie es den Anschein macht ;-) ).

// Musikalischer Scanner

Hammer. Überall Hardware mit Sound. Erst neulich die Sache mit der musikalischen HDD, jetzt dudeln Scanner sogar Mozart vor sich hin (MPEG Video).

HP hat für einige seiner SCSI-Scanjet Modelle einen Befehl namens Play Tune zur Verfügung gestellt (undokumentiert, versteht sich – alles was Spaß macht ist grundsätzlich undokumentiert *g*). Mehr über die Hintergründe findet sich unter http://www.ganjatron.net/misc/scanjet/, ein “Notensample” findet sich im HP Journal des Februars 1997. Ich müsste noch irgendwo einen ScanJet 5P haben, muss mal bei Gelegenheit ausprobieren, ob das da ebenso ohne größere Probleme klappt wie bei dem im Video zu sehenden ScanJet 4c. Falls ja, bau’ ich mir irgendwann was schönes draus… ist doch mal n’ netter Gag. Echt, solche Dinge liebe ich. :-D

(via)

// "Festplatte tot musikalisch, bitte RMA"

…mit dieser Aufschrift lag vor einigen Tagen eine 300GB Maxtor HDD im Serverraum auf dem Tisch:

Defekte Maxtor HDD

Bevor ich aber defekte Ware per RMA zurückschicke, teste ich das Ganze natürlich nochmal selbst. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass der Zettel so wörtlich gemeint war. Aber lauscht selbst, ich hab es nämlich aufgenommen:
hdd-piepst-maxtor-maxline-7l300r0-300gb.mp3

Unglaublich, oder? Ich wusste nichtmal, dass Festplatten einen wie auch immer gearteten Lautsprecher haben. Und ich meine wirklich die HDD, diese kam mit keinem Rechner in Berührung, sondern wurde alleine über das Netzteil von einem Sharkoon DriveLink mit Strom versorgt. Also nix mit BIOS → PC-Speaker oder Ähnliches. ;-)

Das richtig Gemeine ist aber, dass das Teil nach ca. acht Sekunden (welche man in der verlinkten MP3-File hören kann) für ungefähr zwei Minuten einfach kein Geräusch mehr von sich gibt, um wiederum für acht Sekunden zu piepen. Man fängt also an, alles abzusuchen und an alles zu denken, was da denn so piepen könnte. Und sucht sich natürlich in der Pause zwischen den Piepsern 'nen Wolf:

  • [Piepsen]
  • Check: Brennt der Server ab? – Nope :-D
  • Check: Brennt das Gebäude ab? – Nope :-D
  • [Unterbrechung durch erneutes Piepsen]
  • Check: Assi vor der Tür mit nem bescheuerten Klingelton? – Nope :-D
  • Check: Brennt der Server wirklich nicht ab? – Nope :-D
  • [Unterbrechung durch erneutes Piepsen]
  • Check: Alles untersuchen was in dem verdammten Raum ist…
  • [Gehe nicht über Los, ziehe keine Bescheinugung bezüglich der vollkommenen geistigen Gesundheit ein, und wiederhole das Spiel]

Ehrlich, hat 'ne Weile gedauert, bis ich das Geräusch der HDD zuordnen konnte. Dann war ich aber beruhigt und wirklich überrascht. Zumal man über Google etc. eigentlich immer nur lesen kann Festplatten piepen nicht, die haben ja keinen Lautsprecher. Denkste! :-D

// USB Missile Launcher

Das Teil wäre doch echt mal schick: USB Missile Launcher - High-Powered Office Artillery Piece

Stelle mir gerade vor, in der Uni-Bib zu sitzen, die Büchermassen geschickt zu stapeln und dann ganz unaufällig diverse Mitmenschen aus Ihrem Mittagsschlaf zu bomben wecken :-D (da wird nämlich aufgrund des Mangels an geeigneten Plätzen zum lernen gerne mal geschlafen, um in der Klausurphase den Platz nicht abtreten zu müssen). Wär’ sicher ein heiden Spaß. *g*

// Service Guides von Acer und anderen Firmen

Leider ist das so ein leidiges Thema mit Notebooks und anderen Geräten, die nur zum Teil irgendwelchen Standards entsprechen: Hardware-Austausch. Es soll mit Service und Co. nochmals Kasse gemacht werden – nachvollziehbar aber dennoch ärgerlich. Bei vielen Geräten geht ohne sog. “Service Guide” (im Grunde sind dies gut kommentierten Demontageanleitung), praktisch nichts, ohne grob fahrlässig zu basteln.

So ist es auch immer wieder eine Kunst, profane Dinge wie DVD-Laufwerke aus Acer-Laptops auszutauschen. Leider kommt man an deren Service Guides nicht ohne Weiteres ran. Einige geistern allerdings durchs Web, andere lassen sich durch das Erraten von Dateinamen von der zur Acer zugehörigen Website synapsenow.com herunterladen. Sämtliche Acer-Support-Dokumente scheinen sich dort unterhalb des Pfades https://www.synapsenow.com/synapse/data/7117/documents/ zu befinden.

Zum Beispiel findet sich der Service Guide für die Aspire 1300-Serie unter dem Dateinamen as1300sg.pdf, die 1400er-Serie unter as1400sg.pdf und die 2000er-Serie unter as2000sg.pdf. Leider ist das Schema aber nicht immer so eindeutig. Ich benötigte z. B. den Service Guide für ein Acer Aspire 1692WLMi (also ein Stück aus der 1690er-Serie), welches sich unter S.G_AS1690_AS3510_BOOK.pdf versteckte. Google hilft da aber oft weiter.

Eine weitere, kostenlose Fundgrube für Service Guides und Schaltpläne aller Art ist eServiceInfo.com und eine entsprechende Kategorie auf laptoprepair101.com. Sollten alle Stricke reißen muss man ggf. auf kommerzielle Anbieter wie Nodevice.com zurückgreifen. Die paar Dollars zu der selbst gekauften Ersatz-Hardware sind nämlich immer noch geschenkt, wenn man das mit den Kosten vergleicht, ein Notebook außerhalb der Gewährleistungszeit vom Hersteller reparieren zu lassen.

// CSI:Munich - für ZFS im Einsatz

ZFS ist eine feine Sache und wird mittelfristig sicherlich in der UNIX-Welt sehr erfolgreich. Sun hat diesbezüglich ganze Arbeit geleistet. Was man mit einem ZFS-Pool (welcher mittels zweier simpler Befehle erstellt wird) alles anstellen kann, ist schon heute der Wahnsinn.

Dazu gibt es auch ein geiles Video – Nerds im Einsatz, gelebter Geekism. Die Jungs bauen doch tatsächlich innerhalb weniger Minuten einen Hochverfügbarkeitsspeicher mit billigen USB-Sticks und ZFS. Dazu noch mit einer netten Prise Humor… ein “must see” ;-)

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PS: Nach dem Genuss von Flash-Videos sollte man sich ggf. noch Gedanken über SharedObjects machen.