2010-06-22 // Links: Content-Mafia, Abmahnwahn
- Abmahnrepublik Deutschland (III)
Zitat: “Presserechtliche Abmahnungen lösen im Netz meist eine Welle der Empörung aus. Denn das Grundrecht des Persönlichkeitsschutzes engt die Meinungsfreiheit immer stärker ein. Und Waffengleichheit ist nicht gegeben.” - Abmahnrepublik Deutschland (V)
Zitat: “Der fliegende Gerichtsstand braucht ein Flugverbot.” - Filesharing: Die wundersame Musikvermehrung
Zitat: “Der Harvard-Ökonom Felix Oberholzer-Gee hat mit seinen Studien die Annahme erschüttert, dass der unlizenzierte Musiktausch via Internet für sinkende Umsätze in der Medienindustrie verantwortlich sei.” - Abmahnung bei eBay, Amazon und Online-Shops - Auflistung gängiger Abmahngründe
Listet derzeit 452 Abmahngründe. Einige natürlich durchaus sinnvoll, insgesamt wird mir aber schlecht. Manche “Anwälte” nutzen winzige Fehler schamlos aus und schlagen daraus Kapital.
- Kein Wunder bei unklarer Sachlage
Zitat: “Ich möchte gar nicht nachrechnen wieviel verkauft werden muss, umalleine die laufenden Anwaltskosten zu decken.”
2010-05-19 // Links: Content-Mafia, Abmahnwahn
- Abmahnrepublik Deutschland (I) (German)
Zitat: “Es wird nicht mehr lange gefackelt, es wird geklagt. Zeit für eine Allianz gegen die Pervertierung des Abmahnrechts.” - Abmahnung wegen unerlaubter Verwertung geschützer Werke - Auskünfte des LG Köln (German)
Zitat: “Ausgehend von 4.000,00 Verfahren mit durchschnittlich 500,00 IP-Adressen pro Antrag wären dies in diesem Jahr bereits 2.000.000 Abfragen. […] selbst wenn nur 10 % Auskünfte daraus erwüchsen, wären dies 200.000 pot. Abmahnungen in diesem Jahr.” - Hollywood hat keine Ahnung (German)
John Cusack darüber, dass dank Twitter, IMDB & Co. ein schlechter Film nichtmal das ertste WE überlebt (Seite 2):
“Früher haben sich die großen Studios das Startwochenende einfach komplett gekauft, indem sie vorher ordentlich Geld in die Werbung gepumpt haben. […] Jetzt ist es so: Am Freitag kommen vielleicht großartige Zahlen – und am Samstag brechen sie plötzlich um 50 Prozent ein. Alles verpufft, […]. Es sei denn, die Leute mögen den Film, dann ist die gute Presse sogar umsonst.”
2008-03-27 // Mal wieder gute Nachrichten: "Staatsanwaltschaft verweigert Ermittlung von Tauschbörsennutzern"
Endlich handelt mal eine Behörde richtig und erkennt, dass die Musik-Industrie über Massenstrafanzeigen nur versucht, die normalerweise geltenden Hürden zum Schutz der Bürger auszuhebeln. So meint Wolf Baumert, Pressedezernent der Staatsanwaltschaft Wuppertal, gegenüber heise.de:
Nach hiesiger Auffassung wäre die Aufnahme von Ermittlungen bereits unverhältnismäßig, da die Tatverdächtigen in den Tauschbörsen keinerlei finanzielle Interessen verfolgen.
und weiter
Es gehe der Musikindustrie nicht um eine Bestrafung der Tatverdächtigen, “sondern um die Ermittlung der Nutzernamen, um Schadensersatzansprüche geltend zu machen oder nachträgliche Abmahnungen zu erteilen”.
